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„Schluchting“ oder sich ganz einfach vom Alltag
abseilen!
Nachdem ich im Vorjahr das
erste mal eine Canyoningtour mitgemacht hatte, stand
für mich sofort fest: „Das geb’ ich mir jetzt
öfter!“ Und weil es ja viel schöner ist, Gutes
mit Freunden zu teilen, hab ich diese
überwältigenden Eindrücke allen Menschen in
meiner Umgebung geschildert. Das zeigte auch Wirkung, denn bei der
heurigen Tour am 29. Juli 2007 waren bereits 8 Kollerschlager mit
von der Partie: Ferdinand Stockreiter (unser super
Guide „Stocki“), Stefan Pühringer, Eva Leitner,
Markus Lehner, Joachim Wurm, Josef Münichshofer, Christian
Martl,Kurt Höll und Norbert Rachinger.
Auf dem Programm stand wieder
die Durchwanderung des "Hexenkessel" in der Nähe von
Windischgarsten . Diese Tour hatten wir zwar bereits im
Vorjahr absolviert, aber der Hexenkessel ist es ohne Zweifel Wert,
dass man ihn öfters durchstreift. Zudem war es für 6
Mann/Frau unserer Gruppe sowieso „Neuland“. Also
machten wir uns um ½ 10 an den Aufstieg. Zum Glück war es
nicht mehr so schwül und heiß wie in den letzten Wochen.
Leichter Regen setzte ein und erfrischte uns beim Marsch .
Allerdings wurde dadurch der Waldboden etwas glitschig und
man musste schon genau darauf achten, wo man hintrat. Bisweilen war
der Weg ziemlich schmal und der abfallende Hang ermahnte einen,
nicht zu hasten. Das „Schmähführen“
verstummte für einige Minuten und wich einem bedächtigem
Schnaufen.
Nach
ca. einer ¾ Stunde haben wir unser erstes Etappenziel
erreicht: der Einstieg in den Hexenkessel.
Erinnerungen an voriges Jahr werden wach – nur diesmal
sind die Außen- und die Wassertemperatur wesentlich angenehmer
als beim 1. Mal (1.10.2005). Der Regen wird stärker, aber das
macht gar nichts, denn wir sind ja sowieso schon nass.
Außerdem hat sich das Wasser im Neoprenanzug bereits
auf Körpertemperatur aufgeheizt, sodass die
Regentropfen nicht weiter stören.
Da ich ja schon ein „
routinierter Schluchtler “ bin, geh ich das Ganze sehr
gemächlich an und lasse die anderen vorgehen. Aber sobald ich
das Rauschen des ersten Wasserfalles höre,
spüre ich, wie die Spannung in mir wächst, der
Adrenalinspiegel steigt und die selben Gefühle
wie beim ersten Mal kommen in mir hoch (s. h. Erlebnisbericht –
Freiwillige Feuerwehr Kollerschlag).
Durch
den Regen steigt der Wasserspiegel etwas an und jetzt merkt
man, welche Kraft das Wasser bei einer solchen
Fließgeschwindigkeit hat. Man muss aufpassen, dass
einem das Wasser nicht die Beine wegzieht und man unvorbereitet
gegen einen Stein stößt. Andererseits macht es aber
großen Spaß , einen Teil der Flachpassagen
auf dem Hintern sitzend durch das Bachbett zu
rutschen. Dadurch, dass wir diesmal 10
Leute sind und ich ja bereits etwas Routine habe, kann ich mir mehr
Zeit nehmen, um die unglaubliche Schönheit der Natur zu
genießen. Trotz Regens und trüben Wetters besitzt diese
Schlucht einen ganz besonderen Charme. Dieses kleine
Wunder der Natur flößt einem Respekt und Demut vor
der Schöpfung ein. Der tosende Bach hat sich tief in
den Stein eingegraben, links und rechts ragen die
Felswände bis zu 50 m hoch und ich komme während
der Wanderung ins Philosophieren.
Was bewegt den Menschen
dazu, eine Wanderung im Flussbett eines Wildbaches zu
machen??? Canyoning ist absolut
„ trendy “! Es ist schon „ cool
“, wenn man seinen Freunden erzählen kann, wie man 25
Meter einen Wasserfall hinunter klettert und was für
ein „geiles Feeling“ das ist!
- Für den
Abenteurer ist es sicherlich eine Herausforderung, Dinge zu
tun, die nicht alltäglich sind.
- Auch der
„Adrenalin-Junky“ kommt beim Canyoning voll auf
seine Rechnung.
- Der
„Bürohengst“ sieht darin vielleicht den
optimalen Ausgleich zu seinem Job.
- Der
Personal-Trainer wird diese Tour dem Jungmanager empfehlen,
damit er an seine Grenzen geht und diese auch zu überschreiten
wagt, um zu erkennen, zu welchen Leistungen er fähig ist und
wie erfüllend dieses Gefühl ist, etwas geschafft zu
haben.
- Dem
Naturliebhaber bleibt der Mund offen ob der Idylle des
„Gesamtkunstwerkes Höllgraben“!
- Der
Theologe verweist wohl auf die wunderbare
Schöpfungsphantasie Gottes.
- Und der
Philosoph sieht darin eine Metapher zum Leben: auch beim
Canyoning kommt man an Stellen, wo man alleine nicht mehr
weiterkommt und wo man auf die Hilfe von Freunden angewiesen
ist.
Egal aus welchen
Gründen auch immer man zum „ Schluchting “
kommt – das Ergebnis ist wahrscheinlich für jeden das
selbe – ein unheimlich geiles und intensives Gefühl
von Behaglichkeit , Erfolg , Abenteuer erleben...
– schwer zu beschreiben - am besten selber einmal
ausprobieren! Liebe Grüße aus
Kollerschlag! Stefan
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Sarah Reiter, 12 Jahre

Ich habe mich heuer beim Ferienkalender für die
Flying-Fox-Arena am Gleinkersee angemeldet. Ich war
gemeinsam mit meiner Freundin Maria dort. Ich war natürlich
fürchterlich neugierig, was eine Flying-Fox-Arena sein
sollte, weil ich noch nie so etwas gesehen habe. Ein Guide
erklärte uns dann an Ort und Stelle, was man da macht, und
zwar geht das so: Man muss einen Klettergurt anziehen, an
dem eine Selbstsicherung (Karabiner) angebracht ist. Dann
braucht man noch eine Seilrolle , die ebenfalls am
Klettergurt befestigt ist, an der man an einem
Stahlseil von einem Baum zum nächsten rutscht. An den
Bäumen sind Halteseile befestigt, die man schnell
festhalten muss, damit man gut auf den Holzplateaus landen
kann. An den Bäumen sind ausserdem Seilschlaufen , wo
man die Selbstsicherung immer einhängen
muss! Los gehts immer erst, wenn man die Seilrolle am
roten Stahlseil eingehängt hat und die
Selbstsicherung danach aushängt.
Für mich war das ganze total cool, so ganz alleine zwischen
den Bäumen hin und her zu fahren. Meiner Freundin hat es auch
total gefallen, aber sie hatte am Anfang ein bisschen Schiss vor
der Höhe . Das macht aber nichts, denn die Guids
helfen einem und sind total geduldig! Ich freue mich schon aufs
nächste Mal und das wird bald mal sein!!!
Eure Sarah
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Erlebnisbericht Uschi
Lieber Harald,
Diese 2 Tage waren für mich im
Erholungswert wie eine ganze Woche Urlaub. Das Wetter war
traumhaft, die Landschaft einzigartig, die Gruppe war eine ganz
ganz liebe und ich muss dir wirklich ein Kompliment
aussprechen....DU WARST SPITZE und hast diese 2 Tage informativ und
lustig gestaltet! Ich hätte nicht gedacht, dass eine Wanderung
mit Erklärungen deinerseits so interessant ausfallen
könnte. Und... ich finde es echt toll, dass ihr immer wieder
auf mich gewartet habt, weil ich pustemäßig nicht
mitgekommen bin.Bin einfach unsportlich, aber
ich liebe die Natur!
VIELEN VIELEN LIEBEN DANK nochmals
für diese tolle Organisation und dein Engagement, obwohl du
eigentlich frei gehabt hättest. Es war mir "ein Volksfest"!!!
Und "Danke" auch für die Fotos.
Für nächstes Jahr habe ich
mir bereits fest vorgenommen mit meinen Töchtern bei euch
vorbei zu kommen und den Hochseilgarten zu absolvieren. Wird sicher
ein Spass!
Alles Gute für eure
Weiterentwicklung der Geschäfte und Angebote und viele neue
Kunden und alles Liebe für dich und deine kleine
Familie!
Liebe Grüße
Uschi 03/10/2007
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Damenmannschaft Kirchdorf holt sich Kick in der Flying-Fox-Arena!
Am 21. Juli trat die Damen-Fußballmannschaft
Kirchdorf geschlossen an – doch nicht etwa zu einem
Fußballspiel, sondern zum Teamtraining mit der
pyhrnPriel-erlebnisagentur .
Vom Treffpunkt am Gleinkersee in
Windischgarsten starteten die jungen Damen bei morgendlicher
Hitze mit Guide „Stocki“ zu einer
Schluchtingtour , wo sie die Abkühlung in den
Wasserfällen genießen und ihren Sportgeist
unter Beweis stellen konnten.
Am Nachmittag erwartete die Kickerinnen eine besondere Aufgabe:
Teamarbeit beim Bezwingen der Riesenleitern und beim
Kistenklettern im Hochseilgarten am
Gleinkersee . Ein besonderes Highlight stellte
natürlich die Flying-Fox-Arena dar.
Angeregt wurde dieses Teamtraining der besonderen Art von
Coach Gösweiner Franz . „Mir ist es
wichtig,“ so Gösweiner, „dass sich meine
Mädels sportlich fit halten und das auf lustige und spannende
Weise! Andererseits wirken sich solche Aktivitäten sehr
positiv auf die Teamfähigkeit meiner Schützlinge
aus!“
Doch am meisten, und da sind sich das Fußballteam und
Harald Jansenberger, Leiter der
pyhrnPriel-erlebnisagentur, einig, „zählt der
Spaß bei einem gemeinsamen Erlebnis!“
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34 Junge Wirtschafter
bei einer Schluchtingtour in der
Pyhrn-Priel-Region :
Junge Wirtschaft — trendige Sportart —
dynamische Agentur : 34 Unternehmer und Unternehmerinnen der
Jungen Wirtschaft Kirchdorf waren mit voller Begeisterung
beim „Schluchting“ mit der
pyhrnPriel-erlebnisagentur dabei! „So ein
Junge-Wirtschaft-Action-Day trägt wiederum zum Ziel der Jungen
Wirtschaft bei, sich bei Veranstaltungen der anderen Art kennen zu
lernen, neue Geschäftskontakte aufzubauen und neue
Kooperationen einzugehen“, so die
Bezirksvorsitzende Brigitta Schickmaier die sich selber
waghalsig in die Schluchten wagte. Vom Kirchenwirt in
Windischgarsten startete die Tour in einer der
schönsten Schluchten Oberösterreichs .
„Schluchting als verenglischter Begriff bedeutet, eine Wasser
führende Schlucht durch Abseilen, Springen (Springen
ist kein Muss) und Schwimmen zu bezwingen und dadurch die
nicht alltägliche Möglichkeit zu erhalten,
Schönheiten unserer Natur in einer völlig neuen Art und
Weise zu erleben“, erklärt Harald Jansenberger
— selber JW-Ortsansprechpartner und gleichzeitig der
Initiator der pyhrnPriel-erlebnisagentur . „Kleine
Wasserfälle werden zu Rutschbahnen, Felsbecken
zu Whirlpools und Felsvorsprünge zu Sprungbrettern.
Spaß, Natur und körperliches Erleben werden
auf spannende und lustige Weise miteinander vereint“, so der
Jungunternehmer weiter.
Wiederrum eine gelungene abwechslungsreiche
Veranstaltung der Jungen Wirtschaft Kirchdorf . Wollen
Sie selber mehr Informationen über die Jungen Wirtschaft
haben, dann freut sich Mario Pramberger bei der
Wirtschaftskammer Kirchdorf unter 05-90909-5403 auf Ihren
Anruf.
Wenn sie jetzt auf dieses
Außergewöhnliche Natur-Action-Erlebnis Lust
bekommen haben, dann können sie sich jederzeit bei der
pyhrnPriel-erlebnisagentur für eine geführte Tour
an Wochenenden oder den Fixterminen jeden Donnerstag von
9.00 — 15.00 Uhr anmelden. Für Gruppen von min. 4
Personen werden jederzeit Führungen durchgeführt!
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Vom Büroalltag in eine Wildwasserschlucht
Erlebnisbericht von Sandra Hummelberger, ventigo
Redaktion
Fotos: Robert Humpl
Ob ich beim Canyoning der pyhrnPriel-erlebnisagentur
dabei sein möchte, um darüber einen Bericht zu schreiben,
wurde ich gefragt. Ich bin eigentlich nicht einmal schwindelfrei,
hab’ noch nie etwas mit Klettern oder Abseilen
zu tun gehabt, sitze aus beruflichen Gründen den ganzen Tag
vor dem Computer, von besonderer Fitness kann also keine
Rede sein: geradezu fantastische Vorraussetzungen für so eine
Aktion also, hab’ ich mir gedacht. Ganz abgesehen davon hat
mir die Vorstellung von steilen, nassen, rutschigen Felswänden
buchstäblich kalte Schauer über den Rücken
gejagt.
Die Angst besiegen
Ich bin dennoch mitgegangen und der Grund dafür war, weil ich
mich über meine eigene Angst so geärgert habe, dass ich
schließlich beschlossen habe, sie zu besiegen. Mitzubringen
waren Badeanzug oder Badehose, Bergschuhe , Socken,
ein Handtuch, ein zweites Paar Socken sowie ein zweites Paar
Schuhe. Beim Treffpunkt hat sich jeder mit Namen und
Händeschütteln vorgestellt und es wurden
Fahrgemeinschaften gebildet mit dem Ziel „
Höllgraben “ in der Rosenau am
Hengstpaß . Beim Fußweg zur
Einstiegstelle angekommen sollte das Abenteuer beginnen.
Eine Auswahl an Neoprenanzügen in den verschiedensten Farben
wurden aus den Kofferräumen geholt und vorab gleich einmal
anprobiert. Helme, Sitzgurte, die Selbstsicherungsschlinge sowie
Karabiner wurden ausgeteilt.
 von rechts nach
links: Ernst Lichtenwöhrer, Wolfgang Löger, Helmut
Zörrer, André Hoser, Herbert Mayr, Harald
Jansenberger , Karin Zeiner, Daniel Seebacher, Sandra
Hummelberger, Roland Popp und Christoph Hüthmair (das
Bild läßt sich durch Anklicken
vergrößern)
Wir werden uns also mit unserem Guide auf den Weg bergab
durch den „ Höllgraben “ machen,
während unser Fotograf Robert Humpl von Harald
Jansenberger die Stellen gezeigt bekommt, von wo aus er am
besten fotografieren kann. Wie sich später herausstellen
sollte, sind diese Stellen ohne gewagte Abseilaktionen von der
Seite in die Schlucht gar nicht zugänglich, sodass ich
hier herausheben möchte, dass der Mut und Einsatz des
Fotografen, dem wir die nachfolgenden traumhaften Bilder verdanken,
nicht zu unterschätzen ist.
Es geht los!
Nach einem steilen Abstieg durch den Wald wird
schließlich das Bachbett erreicht und die mitgebrachte
Ausrüstung angelegt. Hier erfolgen auch die letzten
Anweisungen und Erklärungen unseres Guides. Wer bis jetzt noch
keine „kalten Füße“ bekommen hat, der bekommt
sie spätesten an dieser Stelle, denn ab sofort geht die
„ Wanderung “ im fließenden Wasser
weiter, bei angeblich 6° Wassertemperatur. Erstaunlicherweise
fühlt sich das Wasser jedoch mit Socken und Bergschuhen gar
nicht so kalt an und auch für das erste Bad in einem
Felsbecken ist wegen dem Neoprenanzug keine
großartige Überwindung notwendig.
| Die Bilder
lassen sich durch Anklicken vergrößern! |
Von nun an geht
es stetig bergab, aber nicht sehr steil — bis zum ersten
Wasserfall . Helmut und André haben auch keine
Erfahrung mit dem Abseilen , zögern aber nicht lange
und sind schnell unten. Jetzt komme ich dran und hätte es
schon so gerne hinter mir, aber dieser Moment zieht sich endlos in
die Länge. Unser Guide erklärt jetzt nämlich
in aller Ruhe, wie die seitlichen Haken im Fels befestigt sind,
zeigt uns welche Arten von Knoten es gibt, weshalb das Seil beim
Canyoning andere Eigenschaften haben soll als beim
Klettern und kommt erst dann zu den konkreten
Verhaltensanweisungen für mich: „Weit Zurücklehnen,
die Füße müssen einen rechten Winkel zur senkrechten
Felswand bilden!“ Ich versuche, mir das ständig
vorzusagen, denn mein Instinkt rät mir etwas anderes,
nämlich erstens: „Nein, da kannst du nicht
hinunter!“ und zweitens: „Wenn du da schon hinunter
musst, dann, um Himmels Willen, klammere dich an wo du nur
kannst!“
Tatsächlich ist es eine große Überwindung für
mich, über die obere Wasserfallkante zu gehen und mich
dabei auch noch weit zurückzulehnen. Der Halt des
Seiles ist aber sofort spürbar und das Gefühl,
mitten im Wasserfall zu stehen, kann ich jetzt unglaublich
lange auskosten, denn unser Fotograf ist noch nicht soweit und ich
werde deshalb nicht weiter hinuntergelassen. Da hänge ich also
unter einer kalten Dusche , der Atem geht auf jeden Fall
schneller, auch aufgrund des kalten Wassers. Dieses Erlebnis
der Naturelemente Wasser und Fels hat schon eine
seltsame Intensität . Nach dem ersten Wasserfall sehe
ich in die strahlenden Gesichter von denjenigen, die so
etwas auch zum ersten Mal gemacht haben und mir wird bewusst, diese
erste größere Hürde überwunden zu haben, ist
tatsächlich ein extrem gutes Gefühl .
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| Die Bilder
lassen sich durch Anklicken vergrößern! |
Insgesamt
waren es 6 Wasserfälle
Die wildromantische Schönheit der Felsenschlucht
mit ihren Engen, Felsbecken und Wasserfällen
konnte ich nur am Rande wahrnehmen, so beschäftigt war ich mit
der Aufgabe, in dieser Schlucht nach unten zu gelangen. Insgesamt
waren es sechs Wasserfälle , die wir gemeinsam
bezwungen haben, wobei der zweite und der letzte für mich
wieder eine besondere Herausforderung waren.
Der zweite war etwa 10 Meter hoch und dadurch, dass
rundherum seitlich ebenfalls steile Felswände
aufragten, vermittelte er beinahe den Eindruck eines tiefen,
dunklen Brunnenschachtes. Das letzte Stück konnte man sich mit
Hilfe eines speziellen Knotens , den man am Ende löst,
selbst abseilen oder aber in das darunter liegende tiefere
Felsbecken springen. Mit dem Auftrieb des Neoprenanzuges ist
dann das Schwimmen zum Ufer eine Kleinigkeit.
Der letzte Wasserfall fiel zunächst auch steil ab,
endete jedoch nicht in einem Felsbecken , sondern wurde
langsam etwas flacher und es breitete sich eine wunderschön
weite, felsige Flusslandschaft aus, die man angeseilt
hinunterrutschen konnte. Während ich von oben hinunter sah,
irritierte mich allerdings vor allem, dass die Leute, die bereits
unten waren, so klein erschienen. Es war bis zum Schluss jedes Mal
wieder eine Herausforderung , über die besagte
Felskante zu gehen und von unten kamen mir die
Wasserfälle immer viel freundlicher vor als von
oben.
Das Gefühl danach
Im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass das Abseilen
wahrscheinlich die wenigsten Gefahren birgt, denn da wird vom
Guide ohnehin besonders auf Sicherheit geachtet. Wichtig ist
hier einfach nur das Vertrauen in den Guide und in das Material,
dass die Anweisungen beachtet werden und man in der Lage ist, die
eigene Unsicherheit zu überwinden. Es spielt sich eigentlich
alles im Kopf ab, denn es ist kein Können, kein
Vorwissen und nicht einmal eine besonders gute
Kondition notwendig, um das erste Mal Canyoning zu
gehen. Die einzige wichtige Vorraussetzung ist eine gewisse
Trittsicherheit, denn natürlich ist eine Wasser führende
Schlucht generell unebenes und teilweise rutschiges
Gelände. Diejenigen, die nicht besonders trainiert sind,
werden am nächsten Tag, so wie ich, durch das bedachte
Bergabgehen, ihre Oberschenkelmuskeln spüren.
Mit Sicherheit wird aber jedermann und vor allem auch jede
Frau nach der erstmaligen „ Bezwingung eines
Canyon “ durch Abseilen, Springen und Schwimmen ,
mit einem gewissen Stolz an dieses besondere
Naturerlebnis zurückdenken.
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Neue Spezialeinheit der FF Kollerschlag
oder "nur" ein
gewaltiges Naturerlebnis?
War's ein
Trainingslager der Spezialeinheit für
Katastropheneinsätze der FF Kollerschlag oder lediglich ein
gewaltiges Naturerlebnis für 3
Florianijünger? Es war zweiteres. 3 Kameraden
der FF Kollerschlag (Norbert Rachinger, Andreas Lehner und Stefan
Pühringer) sind am Samstag 1.Okt.06 aufgebrochen um den "
Höllgraben " in Rosenau am Hengstpass zu
durchwandern. Nachdem wir uns in
Windischgarsten mit Markus Gösweiner (einem Gönner
der FF und der Union Kollerschlag - Firma "client4u" ) und
unserem Canyoning-Guide getroffen hatten, ging's mit dem
Auto weiter nach Rosenau am Hengstpass.
Bei strahlendem
Sonnenschein,
einer
Außentemperatur von 5°C und bekleidet mit T-Shirt,
Badehose und Wanderschuhen machten wir uns an den Aufstieg. Die
Ausrüstung, Seile, Karabiner, Sitzgurte,
Selbstsicherungsschlingen, Helme und Neoprenanzüge
hatten wir untereinander aufgeteilt. Der ca. 500 Höhenmeter
lange Anstieg ließ uns schnell die "frischen" Temperaturen
vergessen. Nach einer 3/4 Stunde Gehzeit stiegen wir in das
malerische Tal des " Höllgaben " ein. Was uns in den
nächsten 2 1/2 Stunden erwartete war ein Naturerlebnis
der ganz besonderen Art.
Beim Anziehen der
Neoprenanzüge
im 7°C kaltem
Wasser stockt einem schon mal kurz der Atem, aber schon nach ein
paar Sekunden empfindet man ein wohliges
Wärmegefühl . Die ersten Schritte auf den
glitschigen Steinen sollte man etwas vorsichtig setzen. Aber man
gewöhnt sich schnell an das rutschige Terrain. Die
Schlucht wird immer enger und die steilen
Felswände ragen immer höher empor. Das zunehmende
rauschen des Wasser lässt erahnen, dass wir uns einem
Wasserfall nähern. Minuten später stehen wir auch
schon davor und wagen einen kurzen Blick in die Tiefe (ca. 6-7 m).
Der Führer weist uns an, die Selbstsicherungskarabiner
in den Hacken, welche in den Felswänden befestigt sind,
einzuhängen. Er bereitet inzwischen das Abseilen vor - und nun
kommt der Augenblick, den ich niemals vergessen werde: ich klinke
mich im Seil ein und versuche den ruhigen Anweisungen des
Guides zu folgen: "halte dich mit beiden Händen am Seil
fest, lass die Beine durchgestreckt, lass deinen Oberkörper
soweit zurück, dass du mit der Felswand und deinem Körper
einen rechten Winkel bildest..." leichter gesagt als getan.
Automatisch winkle ich die Knie an und versuche mich mit den
Händen am Fels festzuhalten - aber so funktioniert das eben
nicht. Nach einigen Sekunden überwinde ich mich doch, meinen
Oberkörper zurückfallen zu lassen und mich
rückwärts zu Tale zu bewegen. Das Gefühl beim ersten
mal ist unbeschreiblich, das Adrenalin versetzt dich in eine
Art Trance, und dennoch erlebst du irrsinnig intensiv, wie das
Wasser im Fall auf dein Gesicht niederprasselt. Wenn dann der
Führer das Seil 1-2 m vor erreichen des Bodens loslässt
und du in das tief ausgeschwemmte Becken des Wasserfalls
stürzt stockt dir nochmals kurz der Atem. Nach ein paar
Schwimmtempi hast du wieder festen Boden unter den Füßen,
du löst den Knoten der Sicherungsleine , siehst den
Wasserfall hinauf, über dein Gesicht breitet sich ein
breites Strahlen aus und du bist momentan richtig sprachlos
über das gerade erlebte.
In der Folge
wechseln sich Flachpassagen
und
Wasserfälle (insgesamt 7 – bis zu gut und gerne 25 m
Höhe) ab. Trotz der Konzentration , dass man nicht
ausrutscht, sollte man hin und wieder inne halten (Gelegenheit dazu
hat man), und die wild-romantische Schönheit der Schlucht
genießen.
Wenn man seinen
Blick zurück richtet,
die senkrecht nach
oben ragenden Felswände betrachtet und 80 Meter weiter oben
die Sonnenstrahlen durch die im Herbst gold-gelb-braun-rot
schimmernden Laubbäume sieht entsteht ein Gefühl der
Ruhe, Behaglichkeit und Wärme. Für jemanden, der das
nicht selbst erlebt hat, wahrscheinlich nur schwer
nachzuvollziehen.
Wer nun glaubt,
dieser Trip sei nur etwas für Lebensmüde,
Extremsportler oder
Geisteskranke der irrt gewaltig. Auch für
„Schreibtischtäter“ und „kleine
Hosenscheisser“ wie ich, ist diese Tour durchaus
geeignet. Man benötigt keine
besonders gute Kondition oder sportliches Können um dieses
wunderbare Gefühl des " Geschaft-Habens" genießen
zu können. Es bedarf nur ein klein wenig Überwindung und
Vertrauen in den Guide und in das Material. Der Lohn dafür
sind bleibende Eindrücke der gewaltigen Schönheit
der Natur in unserer Heimat.
Viel Spass wünscht
euch Stefan
übrigens: unsere
Gemeindehomepage findet ihr unter:
www.kollerschlag.at
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